Montag, 19. Mai 2008
Bring- und Hol-Aktion
In der Ausstellung befanden sich viele brauchbare Gegenstände die uns grosse Freude bereiten werden.
Für uns war es spannend zu beobachten, wer der neue Besitzer, die neue Besitzerin unserer mitgebrachten Dinge ist. Zudem würden wir auch gerne wissen von wem die von uns ausgewählten Gegenstände stammen.
Wäre es sinnvoll wenn man nebst der Bedeutung auch den Namen auf den Post-it schreiben müsste?
Wir bejahen diese Frage, denn wir denken, dass zudem auch die Qualität der mitgebrachten Gegenstände steigen würde.
Eine Bring- und Hol-Aktion würde sich auch für die Primarschule eignen. Für eine neue Lehrperson wäre dies eine gute Möglichkeit, die Klasse besser kennenzulernen. Die Kinder könnten zum Beispiel 3 Gegenstände mitbringen und vorstellen und anschliessend einen für die Tauschaktion zur Verfügung stellen.
Donnerstag, 8. Mai 2008
Nachhaltigkeitsaktion: „Fätzlen“ in den Weiheren
Wir trafen uns um 9.00 Uhr am vereinbarten Treffpunkt, ausgerüstet mit Handschuhen, Abfallsäcken, Zangen, Besen, Rechen, „Schüfeli und Beseli“. Dank dem traumhaften Sonnenschein und den frühsommerlichen Temperaturen waren wir sehr motiviert, einen halben Tag an der frischen Luft zu arbeiten.
Hauptsächlich sammelten wir Zigarettenstummel und Bierdeckel ein. Die Bierdeckel mussten meistens mit einem Schraubenzieher aus dem Boden ausgegraben werden. Dies war eine sehr zeitintensive Tätigkeit. 
Sonntag, 6. April 2008
Rückmeldung
Wieder über 4 Blogs die Beiträge und Kommentare lesen und dann noch in weitere Blogs reinschauen, dies löste bei mir erneut den Eindruck aus, dass viele von Ihnen für die Thematik zunehmen sensibilisiert sind und sich weiter engagieren werden. Sie sehen die Problematik, haben Ideen für die Durchführung in ihrer zukünftigen Klasse, erkennen laufend neue Zusammenhänge, fühlen sich auch durch ihre eigenen Erfahrungen motiviert, wenn auch unterschiedlich, an der Thematik zu arbeiten.
Dass alle – ohne Ausnahme – auch eine positive Beziehung zur Natur haben und spüren, was diese ihnen bedeutet, wie sehr Erfahrungen in der Natur uns Kraft geben, uns Erholung ermöglichen (bei unterschiedlichstem Wetter und in den vier Jahreszeiten), das ist begeisternd zu lesen! Auch ich habe in den vergangenen 14 Tagen in unterschiedlichen „Aktionen“ in der Natur ihre Kraft wieder erlebt!
Herz zeigt - wie viele von Ihnen bemerkt haben - eine Reihe von Möglichkeiten auf, wenn z.T. auch akzentuiert auf die Ebene ausserhalb der einzelen Schulkasse (aber nicht nur), wie an der Thematik der nachhaltigen Bildung „gearbeitet“ werden kann. Abgesehen von alle den vielen Möglichkeiten, die man/frau mit der eigenen Klasse durchführen kann (Umgang mit Papier, Elektrizität, Abfalltrennung, Verhältnis zur Natur usw.), lösen Klassen übergreifende Aktionswochen, wenn möglich gar im ganzen Schulhaus gemeinsam geplant und durchgeführt, eine grösseres Bewusstsein aus.
Diese etwas grösse Einheit (als ein Arbeiten im Klassenverband) braucht zwar mehr Energie, um sie ins Rollen zu bringen, bringt aber immer wieder auch die beflügelnde Erfahrung, dass ein ganzes Team, eine ganze Schule hinter einem Projekt steht und sich dafür einsetzt. Gemeinsam kommt man als Team auch auf mehr Ideen und im Team lässt sich vieles leichter erreichen. „Gemeinsam ist besser als einsam.“ formuliert deshalb auch O. Herz treffend.
Gelingt es gar Eltern einzubeziehen oder die Thematik in die Öffentlichkeit zu tragen, zieht die Aktion auch grössere Kreise und wird auch so nochmals nachhaltiger.
Dass aber zuerst aber auch und besonders in den Klassen gearbeitet werden soll und muss, damit die Schülerinnen und Schüler ein Verständnis für die Thematik bekommen, soll auch nochmals erwähnt werden (wie dies einzelne auch geschrieben haben).
... und selbstverständlich ist die Thematik mit einer „Aktion“ im Schulhaus nicht abgeschlossen. Das tägliche Pflegen und Leben einer nachhaltigen Lebenshaltung ist genau so wichtig, letztlich ein Stückweit entscheidend.
Gerne nehme ich zum Abschluss meine Blogbreitrages das Zitat aus der Erd-Charta auf, welches eine Studentin in ihrem Blog verwendet hat.
„Es ist auch wichtig, dass den Kindern vor allem die vier Punkte der Selbstverpflichtung beizubringen:
1. Ehrfrucht haben vor der Erde und allem Leben
2. Für die Gemeinschaft alles Lebendigen in seiner ganzen Vielfalt Sorge tragen
3. Danach streben, freie, gerechte, partizipatorische, nachhaltige und friedliche Gesellschaftsformen aufzubauen
4. Die Fülle und die Schönheit der Erde für die gegenwärtige und für die zukünftige Generation sichern.
Wenn alle Menschen diese vier Punkte ernst nehmen würden, sehe unsere Erde ganz anders aus. Diese Inhalte kann man aber nicht vermitteln, ohne dass man selber Vorbild ist. ... „
Noch ist das Modul, das Semester noch nicht zu Ende, wir stehen erst in deren Mitte. Ich freue mich auf die weiteren Impulse und Erfahrungen.
Herzliche Grüsse
A. Müller
Samstag, 5. April 2008
Mitten in der Nacht
Letzten Freitagabend war ich bei Freunden am Poker spielen, als ich etwa um 23.00 Uhr noch einen Kaffee bestellte. Eigentlich weiss ich ja, dass ich das nicht tun sollte, weil ich dann die ganze Nacht lang nicht schlafen kann. Als ich dann um 3.00 Uhr morgens immer noch hellwach im Bett lag, entschied ich mich, aufzustehen und einen Spaziergang zu machen. So ging ich von meinem Haus aus in Richtung Tierpark Peter und Paul. Es war eine wunderschöne, sternenklare Nacht und ich war selbstverständlich weit und breit die einzige Person, die um diese Zeit hier oben unterwegs war. Ich genoss die Ruhe um mich herum in vollen Zügen und spazierte langsam und zufrieden durch die Gegend. Ich schaute runter auf die Stadt, die um diese Zeit längst schon am schlafen war und freute mich darüber, dass ich mich dazu aufraffen konnte, diesen Spaziergang zu machen. In die andere Richtung sah ich bis runter zum See, der rundherum mit unzähligen Lichtern beleuchtet war. So langsam machte ich mich auf den Rückweg, der mich durch die Gehege des Tierparks führte. Wenn ich diesen Spaziergang jeweils tagsüber mache, werde ich von den eingesperrten Tieren ignoriert, doch mitten in der Nacht war dies überhaupt nicht der Fall. Die Steinböcke kamen sofort zum Gitter und begleiteten mich ein Stück weit. Ich wechselte ein paar Worte mit ihnen und ging dann weiter bis zum Gehege der Wildkatzen. Hier blieb ich eine Zeit lang stehen und schaute was passiert. Schon bald kam eine Katze an das Gitter begutachtete mich eine kurze Zeit und ging dann weiter. Doch nach etwa einer Minute führte ihr Weg wieder an mir vorbei. Das wiederholte sich mehrere Male und ich spürte, dass diese Katze nervös war über diese ungewohnte Situation. Irgendwann verabschiedete ich mich von ihr und ging weiter meines Weges. Doch die Katze begleitete mich, so weit wie es ihr Gehege zuliess. Auf dem Heimweg machte ich mir noch einige Gedanken über Tiere in Gefangenschaft. Zu Hause legte ich mich wieder ins Bett und konnte dann endlich einschlafen.
Freitag, 28. März 2008
d`Natur isch jo scho schön!
Um mich zwischendurch von meiner fertig zustellenden Diplomarbeit abzulenken, begab ich mich auf mehrere kleine Spaziergänge im Raum Ascona. Mir ist wieder einmal bewusst geworden, wie gut es tun kann, ein bisschen in der Natur zu verweilen.
Das Tessin bietet fast alles, was ich mir von der Natur her wünsche (ausser Meer und Sandstrand). Der Lago Maggiore, die vielen Bäche, Palmen und vieles mehr.
Auf meinen kleinen Spaziergängen schlenderte ich dem Seeufer entlang, setzte mich ans Wasser und genoss die Sonnenstrahlen und hörte dem Vogelgezwitscher zu.
Der Duft von Frühling, die wärmende Sonne und das Rauschen der Palmen half mir so richtig abzuschalten.
Die Insel Brissago war mein kleines Highlight von diesen Naturausflügen. Diese wunderschöne kleine Insel lädt einem geradezu ein, sich von der sehr vielfältigen Natur berieseln zu lassen. Während meinem kleinen Erkundungstrip über die Insel stiegen mir unzählige Düfte der verschiedenen Pflanzen in die Nase und die Farbenpracht war schlicht beeindruckend.
Ich bin froh wenn der Frühling nun endlich auch bei uns so richtig einzieht. Die farbenfrohe und duftende Natur beschwingt mein Gemüt.
Wenn ich so zurückdenke, war die Natur für mich eigentlich immer sehr wichtig. Ich verbrachte in meiner Kindheit einen grossen Teil meiner Freizeit im Wald, am See oder im Garten. Heute bin ich weniger oft in der Natur, habe aber über Ostern gerade wieder gemerkt, dass ich das wieder vermehrt tun sollte.
Mittwoch, 26. März 2008
5. Wochen-Impuls / Wo 12
Das Wetter war wunderschön. Es war zwar kalt und es wehte ein bissiger, eisiger Wind, aber da die Sonne schien, fühlte man trotzdem eine Art Wärme. Die Stadt war wie ausgestorben. Viel Natur konnte ich dort auch nicht wahrnehmen. Als ich aber aus der Stadt raus war, achtete ich mich auf die verschiedenen grün Töne, die in der Natur vorkommen. Die Wiesen waren noch ein wenig bräunlich, aber an gewissen Stellen konnte ich schon das satte grün von den frisch gewachsenen Gräsern erkennen. Die Wälder waren dunkelgrün, so wie ich sie eigentlich immer sehe. Die meisten Sträucher und Bäume warten wohl noch auf wärmeres Wetter, bis sie dann ihre Blätter wachsen lassen und die Natur mit noch mehr ‚grün’ verschönern. …oder einfach verändern. Ich habe mir nämlich soeben überlegt, welche Jahreszeit mir am besten gefällt. Das kann ich gar nicht sagen. Ich freue mich meistens auf die folgende Jahreszeit, aber eine Lieblingsjahreszeit habe ich nicht. Deshalb finde ich die Sträucher und Bäume im Winter auch ‚schön’.
Ich schätze es sehr, dass wir in der Schweiz 4 verschiedene Jahreszeiten erleben. Die Natur zeigt sich so immer wieder von einer anderen Seite. Das Klima, dessen Veränderung wir beeinflussen können, prägt Flora und Fauna und macht so unsere Natur aus.
Durch das Modul Nachhaltige Zukunft bin ich erneut auf ein ökologisches Bewusstsein sensibilisiert worden. Ich versuche im Alltag einen Beitrag für die Umwelt zu leisten. Auch die folgenden Generationen sollen die Vielfältigkeit und Schönheit der Natur erleben dürfen.
P.S. Den Weg zu meinen Bekannten zu Fuss zurück zu legen war keineswegs ‚unbequem’ sonder sehr eindrücklich und schön.
Sonntag, 23. März 2008
Bildung für nachhaltige Entwicklung
Unsere Erde ist in ziemlich schlechter Verfassung, und wenn die Menschheit ihr Verhalten nicht schnellstmöglich ändert, dann sieht es mit der Zukunft nicht allzu gut aus. Alle wissen bescheid und im kleinen Rahmen ist bestimmt schon ein Umdenken der Menschheit festzustellen. Doch die Frage ist, was man im grossen Rahmen tun kann, um die Natur nachhaltig zu schützen oder gar zu heilen.
Beim Lesen des Textes von Otto Herz über die Bildung für nachhaltige Entwicklung ist mir bewusst geworden, dass wir als angehende Lehrpersonen mehr für den Erhalt unseres Planeten tun können als viele andere Berufsgruppen. Die Zukunft liegt in den Händen der nächsten Generation. Es liegt also bei uns, die Kinder auf die „Gesundheit“ der Erde aufmerksam zu machen und mit den Kindern zusammen Möglichkeiten zu suchen, wie wir unserem Planeten gutes tun können.
Die Agenda 21 liefert meiner Meinung nach recht gute Ansätze für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung. Ich finde es sinnvoll, wenn man diese Themen möglichst klassenübergreifend und fächerübergreifend unterrichtet. Auch die Idee, alle Schulen mit Solarenergie zu versorgen weckt bei mir grosses Interesse.
Mir kommt dabei in den Sinn, dass die Berufsschule Rorschach auf dem Dach selbstgebaute Solarzellen aufgestellt hat um das Schulhaus mit Warmwasser zu versorgen. Diese Solarzellen funktionieren sehr einfach. Schwarz bemalte Kupferrohre sind auf schwarzem Hintergrund befestigt und durch diese läuft das Wasser, das von der Sonne erwärmt wird.
Ob dies auch eine Idee für eine Oberstufen oder sogar Mittelstufen-Werkarbeit wäre?
Donnerstag, 20. März 2008
Die Natur und ich
Heute schneite es immer wieder ein wenig, was mich aber nicht störte. Ich genoss es, niemandem auf diesem Weg zu begegnen und alleine zu sein. Momente in der Natur, ob alleine oder mit Freunden, schätze ich sehr. Die Natur bietet mir Erholungsraum, welchen ich sehr oft nutze, sei es am Fels mit klettern, auf einer Wanderung oder beim plantschen in (Berg-) Seen oder Flüssen. Ich fühle mich sehr naturverbunden. Am liebsten sind mir Tannenwälder und Bergen, weshalb ich auch ein halbes Jahr in Kanada verbracht habe. Ich bereue oft, dass ich den hohen Norden nicht bereist habe, dort müsste mein Eldorado sein. Was ich an der Natur Kanadas besonders zu schätzen wusste, ist die ungeheure Weite der Wälder und Bergen, ohne dass das Landschaftsbild durch ein Bauernhaus oder eine Strasse gestört wird.
Zu „wandern“ bedeutet dort, jenseits der Zivilisation zu sein. Im Gegensatz dazu, gleicht Wandern im Alpstein an einem Sommertag vielmehr einer Massenwanderung, worauf ich trotz der schönen Umgebung dort gerne verzichten kann.
Letztendlich gibt es sehr schöne Orte in meiner Umgebung, an denen ich die Natur beobachten und Ruhe finden kann und welche ich auch immer wieder gerne aufsuche - alleine oder mit Gschpänlis.
Freitag, 14. März 2008
4. Wochen-Impuls / Wo 11
Ich bin überzeugt, dass man eine Klasse mit den Themen der Agenda 21 packen kann. Kinder im Primarschulalter sind sehr empfänglich für soziale Themen und bereichern den Unterricht mit ihrem grossen Engagement.
Besonders beeindruckt hat mich das Thema Internationaler Projekttag. Als Voraussetzung für globales Denken beschreibt Herz die Interkulturelle Bildung. Sie entwickelt den Spür-Sinn und die Ehr-Furcht. Warum wird in anderen Kulturen anders gedacht, gewertet, gearbeitet, gedacht, geglaubt oder warum gibt es andere Sitten und Bräuche? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen wird der Spür-Sinn gefördert. Die Ehr-Furcht vor der Weisheit wird sensibilisiert, da in ganz verschiedenen Traditionen immer wieder Neues zu entdecken ist.
Die Themen der Agenda 21 müssen in der Primarschule global betrachtet werden. Auf diese Weise kann man auch einen Fächer- oder Themenübergreifenden- Unterricht gestalten. Die Geografie wird nämlich bestimmt immer wieder gestreift und muss mit den Schülerinnen und Schülern angeschaut werden. Ich werde in meinem Schulzimmer (auch bei einer 1. Klasse) eine grosse Weltkarte aufhängen. Wenn man dann auf ein Land oder eine Region zu sprechen kommt, kann man immer sofort nachschauen, wo dies auf der Weltkarte anzusiedeln ist. Ich bin überzeugt, dass eine Weltkarte viel besser gelernt wird, wenn man sie bei einem bestimmten Thema wieder in den Unterricht einbezieht, als wenn die Schülerinnen und Schüler irgendwann den Auftrag erhalten, eine Karte auswendig zu lernen.
Agenda 21 in der Schule
Wie Herz erwähnt, ist es von grosser Wichtigkeit, dass die Agenda 21 nicht einfach theoretisch und trocken im Stile von „normalem“ Schulstoff behandelt wird. Bei den Kindern müssen beispielsweise durch Bilder, reale Kontakte Emotionen ausgelöst werden.
Den Kindern soll bewusst gemacht werden, wie es um unsere Welt steht und was von Nöten ist, eine lebenswerte Zukunft zu gewährleisten. Sie sollen verstehen lernen, was das eigene Handeln auslösen kann, was für Konsequenzen daraus folgen und warum wir umweltbewusst leben müssen.
Wir haben viele Möglichkeiten die Agenda 21 in unserem Unterricht einfliessen zu lassen und zu thematisieren. Dies ist im Fachunterricht wie aber vor allem auch im fächerübergreifenden Unterrichten möglich, wo das entsprechende Thema aus verschiedenen Perspektiven bearbeitet und betrachtet werden kann. Weiter bieten sich natürlich auch Projekttage und
-wochen an um solche Themen zu bearbeiten. Auch Realbegegnungen wie z.B. die Besichtigung einer Kehrichtverbrennungsanlage lohnen sich. Auch Experten aus verschieden Bereichen können die Kinder durch ihr Wissen und ihr Engagement beeinflussen und nachhaltiges Bewusstsein schaffen.
Öffentliche Präsentationen sind meiner Meinung nach eine sehr gute Methode, da die Kinder bestimmt mit grosser Motivation ans Werk gehen. Es gibt hier viele Möglichkeiten wie beispielsweise Schaufenstergestaltung, Strassentheater, Müllsäulen usw.
Ein weiteres Projekt könnte sein, das eigene Schulhaus auf Nachhaltigkeit zu prüfen und den Möglichkeiten entsprechend Änderungen und Verbesserungen vornehmen.
Wie ich in Zukunft dann genau mit dem Thema umgehen werde, wird sich zeigen.
Dienstag, 11. März 2008
Nachhaltigkeit in der Schule
Ich bin fest davon überzeugt, dass sich die Agenda 21 bestens im Schulunterricht integrieren lässt und es für die Schüler und Schülerinnen ein gehaltvoller Inhalt darstellt. Im „Mensch und Umwelt- Unterricht“ sind wir dazu angehalten, die gewählten Themen durch verschiedenste Filter rasseln zu lassen. Dabei ist es meiner Meinung nach unumgänglich, den Ansprüchen der Agenda 21 auszuweichen.
Ich kann noch nicht konkret dazu Stellung nehmen, welche Punkte ich aus der Agenda 21 in meinem zukünftigen Beruf umsetzen möchte. Das hängt weitgehend von der Wahl des M&U-Themas ab.
Wie im Text unter Punkt 2 beschrieben, fehlt es (?) an didaktisch aufbereiteten Materialien zu den verschiedenen Punkten der Agenda 21. Zu verschiedensten Themen stehen sicher genug Materialen bereit, um sie im Unterricht zu behandeln. Das Thema „Klima“, „Abfall“, „Armut“ oder „Wasser“ sind Beispiele, die bestimmt auf Primarschulebene behandelt werden können. Diese Themen beinhalten viele wertvolle Aspekte bezüglich der Agenda 21.
Die Aktualität der Inhalte der Agenda 21 löst bei den Schülern und Schülerinnen (wenn gut aufbereitet!) bestimmt ein natürliches Interesse und Lust zur Auseinandersetzung aus.
Freitag, 7. März 2008
Neues Bewusstsein
Heute habe ich alle Posts und Kommentare aus 4 Blogs gelesen:
Erstaunlich, was da an Erfahrungen, an selbstverständlich geleisteten Beiträgen zu einer nachhaltigen Entwicklung, an Entdeckungen aus den Massenmedien, an Gedanken über die Vernetzungen zusammengekommen ist!
Einige Entdeckungen meinerseits:
Mir scheint, dass diese 3 Wochen bei Ihnen bereits wichtige Bewusstseinsprozesse ausgelöst haben. (Ist dies richtig?)
Es ist ja nicht so, dass niemand etwas tut und alle im besten Fall nur davon reden, wie in Kommentaren anfänglich zu lesen war. Allerdings ist auch klar, dass wir in vielen Bereichen uns vieler Fakten und Zusammenhänge gar nicht bewusst sind oder dass wir einfach gedankenlos handeln oder in unsern Gewohnheiten gefangen sind.
Deshalb ist wohl das Erkennen all der Zusammenhänge so wichtig – und danach ein neues Bewusstsein und Handeln.
Die Gedanken im Aritikel „Wissen 2+; Fleiss: 6. Weshalb es uns gelingt, den Klimawandel zu verdrängen“ (bei den Materialien nach dem Film von Al Gore) sind äussert hilfreich, um zu verstehen, was bei und in uns Menschen da abläuft.
- Die Thematik ist im Alltag oft nicht mit Händen greifbar (CO2-Ausstoss ist nicht sichtbar; die Transportkosten rund um die Welt nicht angeschrieben usw.) und
- die Zusammenhänge sind komplex und die Folgen zeigen sich erst langfristig (Auftauen des Permafrostes, Abschmelzen des Polkappeneises, Reise eines T-Shirts, Globalisierung, ...),
- die Möglichkeiten zu Handeln sind nicht immer „auf der Hand“ liegend (obwohl eigentlich schon sehr vieles längst klar ist!).
- diese weltweite Aufgabe ist nur gemeinsam zu lösen, obwohl jeder einzelne Beitrag zählt und wichtig ist
Deshalb
- verdrängen wir alle wohl so rasch,
- blenden wir die „unbequeme Wirklichkeit / Wahrheit“ aus, wollen sie nicht wahr haben,
- verweisen wir darauf, was andere tun sollten (und die sollten ja auch „tun“, ihren Beitrag leisten und vieles liegt auch nicht (nur) in unseren Möglichkeiten)
- verweisen wir auf die höheren Kosten (auch wenn diese relativ gering sind im Vergleich zu den Kosten, die bei Untätigkeit in der Zukunft anfallen werden) und
- auf unsere Gewohnheiten und unsere Bequemlichkeit,
- ...
Dennoch stimmen mich die vielen positiven Gedanken und Ansätze, die ich in Ihren Texten gelesen habe, positiv. Sie, wir sind auf dem Weg zu einem neuen Bewusstsein. Dies wird auch unser Handeln verändern. Machen wir unsere nächsten Schritte, es lohnt sich – in vielerlei Hinsicht.
A. Müller
Banana Joe
In diesem Blog setze ich mich mit einer gelben, krummen Frucht auseinander, der Banane. Ich nehme es als selbstverständlich war, dass bei mir zu Hause in der Früchteschale stets Bananen vorhanden sind. Doch woher kommt diese Frucht überhaupt, was hat sie für einen Weg hinter sich, bis sie bei mir in der Fruchtschale landet? Wer und was ist auf dem Weg von der Plantage bis in mein trautes Heim involviert? Was für Arbeiten stecken dahinter?
Am Anfang steht die Arbeit der Plantagenarbeiter in den verschiedenen lateinamerikanischen Ländern. Kein leichter Job! Bei Temperaturen von teils über 40 Grad und 95 Prozent Luftfeuchtigkeit ernten die Arbeiter die rund 25 Kilogramm schweren Bündel und ziehen sie mit viel Muskelkraft an einer kilometerlangen Drahtseilkonstruktion – der so genannten Bananenautobahn – aus der Plantage. Danach werden die Bündel zu „Händen“ zerkleinert; so wie wir sie aus den Supermärkten kennen. Sie werden pingelig genau gewaschen, besprüht und dann verpackt. Anschliessend werden die grünen Bananen an den entsprechenden Hafen transportiert und verschifft. Die Reise übers Meer treten aber nur die Bananen an, welche dem Schönheitsideal entsprechen, beziehungsweise die, die das richtige Format und keine zu grossen Flecken haben. In Europa angekommen, werden die noch grünen Bananen in die Reifereien transportiert und dort mit Hilfe von dem Gas Äthylen bearbeitet, bis sie schön gelb sind. Nun werden sie in die Verkaufstellen verteilt und dort in die Regale eingeräumt.
Wie man sieht, braucht es eine Menge Leute und Transportmittel, bis die Banane bei uns landet:
- Plantagenarbeiter
- Arbeiter, die waschen, verpacken und verschiffen
- Fahrer für die verschiedenen Transportwege
- Schiffsbesatzung
- Arbeiter in den Reifereien
- Supermarktangestellte
- Usw.
Zu guter letzt braucht es noch meine Wenigkeit, um die Banane von der Migros nach Hause zu tragen.Nun, wie man sehen kann, steck sehr viel hinter der Banane in der Früchteschale.
Wichtig: Max Havelaar Produkte kaufen, um den fairen Handel zu unterstützen!
PS: Warum ist die Banane krumm?
Weil Joe nicht in den Urwald zog und die Banane grade bog. Ha Ha Ha Ha J
Donnerstag, 6. März 2008
Webloc 3 - Made in China
Ich möchte eigentlich gar nicht genau wissen, wie viel die Menschen, die die Kleider dort herstellen verdienen. Vermutlich müsste ich dann ganz auf meine Kleidung verzichten vor lauter schlechtem Gewissen. Trotzdem ist es eine Überlegung wert. Aus einer Internetrecherche habe ich erfahren: „bei Textilien und Bekleidung ist die Türkei weiter der Hauptlieferant Deutschlands. Die meisten Weltmarken aus Deutschland lassen in der Türkei Kleidung nähen.“
Die Welttexilmacht hat allerdings ein anderes Land: China. Es herrscht ein grosses Arbeitskraftpotential, die Stundenlöhne sind geringer und China ist nicht sehr Abhängig von textilen Vorprodukten (weltgrösster Produzent von Baumwolle).
Den Arbeitern und Arbeiterinnen in diesen Ländern wird sehr wenig bezahlt und teilweise arbeiten sogar Kinder in diesen Fabriken. Sind die Näharbeiten verrichtet, werden die Kleidungsstücke nach Europa gebracht. Dort kommen sie in die verschiedenen Läden, die einen sehr grossen Aufpreis auf alles geben (hoher Verkaufspreis). Vergleicht man so z.B. die Zahlen vom Lohn eines Arbeiters in der textilen Verarbeitung in China und den Preis, den das Geschäft verdient, ist der Unterschied einfach enorm.
Die Frage ist, was wir dagegen tun können? Ich denke das einzige wäre, beim Kauf darauf zu achten, solche Kleidungsstücke nicht zu kaufen. Mit diesem Blick ging ich diese Woche einkaufen und ich kann sagen; das ist fast ein Ding der Unmöglichkeit!
3. Wochen-Impuls / Wo 10
Obwohl ich beim Einkaufen wirklich darauf achte, biologische Produkte zu kaufen die aus der Region kommen, gelingt es mir nicht, mich diesbezüglich konsequent zu verhalten. Gewisse Produkte müssen aus dem Ausland importiert werden und haben also eine lange Reise hinter sich, bis sie auf meinem Teller landen. Auf diese Produkte verzichten möchte ich aber auch nicht, weil sie mir einfach zu gut schmecken. Ich denke da im speziellen an exotische Früchte und Reis. Aber auch wenn ich im asiatischen Restaurant bin und bei den Fleischdeklarationen lese, dass das Poulet-Fleisch aus Brasilien kommt, kann ich nicht auf meine Lieblingsspeise Poulet-Szechuan verzichten. Ich finde es zwar wirklich abschreckend, dass ein brasilianisches Poulet den weiten Weg in die Schweiz zurücklegen musste, damit ich für mein Menu einen bis zwei Franken weniger bezahlen muss.
Auch in der Mensa wird nur Schweine-, Kalb- und Rindfleisch aus der Schweiz angeboten. Das Pouletfleisch kommt aus Deutschland, Ungarn, Brasilien. Fischprodukte werden aus Deutschland, Norwegen, Vietnam, Irland und Indonesien importiert. Wollen wir wirklich Fischknusperli essen, die aus dem weit entfernten Vietnam kommen?
Meine Antwort ist eigentlich ganz klar nein. Trotzdem bin ich auch hier wieder unkonsequent und esse in der Mensa eigentlich immer das Menü.
Aber es sind ja nicht nur die Lebensmittel, die eine lange Reise hinter sich haben, bis sie bei uns zu Hause sind. Kürzlich habe ich eine Reportage im Fernsehen gesehen, die eine Rosenplantage in Ecuador gezeigt hatte. Arbeiterinnen schuften dort für wenig Geld im Pestizidregen und werden davon krank. Und wofür das ganze? – Damit wir günstige Rosen kaufen können. Max Havelaar setzt sich zum Glück für zertifizierte Betriebe ein und bietet Rosen aus fairem Handel an.
Dienstag, 4. März 2008
Lammkotelett mit Lauch und Trockenreis
Heute habe ich meine Freundin zum Nachtessen eingeladen. Weil ich als Student beim Einkaufen in erster Linie auf den Preis achten muss, wähle ich selten Bioprodukte. Die konventionell angebauten Produkte sind aber meistens Importprodukte und haben Reisen um die halbe Welt hinter sich.
Jedenfalls gab es heute Lammkoteletts mit 25% Reduktion. Dazu mache ich einen Trockenreis und Lauch an Bechamel-Sauce.
Der Reis ist von Migros Budget und kommt aus Asien. Das Kilo kostet 1.15Fr. Ich fand diesen Preis ziemlich tief und habe diesen mit Schweizer Mehl verglichen. Das billigste was ich gefunden habe ist 1.40Fr. Das ist immer noch ein Unterschied von 25Rappen, obwohl man für das Getreide fast keine Transportkosten mitrechnen muss. Da taucht bei mir die Frage auf: Wieviel verdient ein Asiatischer Reisproduzent? Denn höchst wahrscheinlich ist dieser Reis bereits durch mehrere Händlerhände gekommen, die alle auch ihr Anteil mitverdienen wollen.
Die Lammkoteletten kommen aus Neuseeland, also ziemlich genau einmal um die halbe Welt.
Die frage die ich mir bei all dem stelle, wie kann es sein, dass Produkte, welche eine riesige Reise hinter sich haben um so viel günstiger ist als unsere Schweizer Produkte? Ganz einfach: In anderen Länder arbeiten die Menschen für viel weniger Lohn als wir in der Schweiz. Unser gesamtes Wirtschaftssystem ist so aufgebaut, dass wir aus den reichen Ländern immer reicher werden, indem wir die 3.Weltländer unterdrücken und diese Menschen zu Spottpreisen für uns arbeiten lassen. Indem wir solche billigen Importprodukte kaufen, unterstützen wir diese Ungerechtigkeit fortlaufend.
Zum Glück stammt der Lauch aus der Schweiz!
Strom
Die meisten Maschinen, die Teile für Werkzeuge und all die oben genannten Dinge herstellen, sind elektrisch betrieben. Ohne Elektrizität geht eigentlich gar nichts mehr in unserer modernen Gesellschaft. Zu sehr haben wir uns an den Luxus dieser Geräte gewöhnt und möchten diesen Standard nicht mehr aufgeben. Tendenziell ist eher das Gegenteil zu erwarten, dass die Menschheit noch mehr Luxus möchte.
Woher kommt der Strom?
Beim Bau eines Atomkraftwerkes sind die grauen Energien wahrscheinlich nicht sehr beeindruckend. Hier beschäftigt man sich eher mit den Endlagern dieser noch immer strahlenden Brennstäben. Bei dieser Technik beschäftigt viele Gegner auch die enorme Gefahr, die diese Technik mit sich bringt.
Die Photovoltaik ist eine florierende Technologie, welche auf umweltschonende Art und Weise Strom erzeugt. Aber nur die Erzeugung von Strom ist umweltschonend, bei der Herstellung von Solarzellen braucht es eine grosse Menge an grauer Energie. Das heisst: Für die Herstellung braucht es das Halbmetall Silizium, das nur viel Energie gewonnen werden kann.
Nebst diesen gibt es noch viele andere Methoden, welche mehr oder weniger umweltschonend sind. Zum Beispiel die Wasserkraft, Geothermie, Gezeitenenergie, Windenergie sowie die Sonnenenergie.
Ich finde es gut, dass in der Schweiz rund sechzig Prozent der elektrischen Energie durch die Wasserkraft zustande kommen. Die Schweiz hält auch in der Forschung alternativer Energien immer noch mit der Spitze. Das schafft neue Arbeitsplätze und bringt uns Geld für noch mehr Forschung. Man könnte diese Technologien noch effizienter machen. Unser Verhalten würde letztendlich nach und nach umweltschonender gestaltet.
Donnerstag, 28. Februar 2008
Gletscher der Alpen
Der Gletscher in Grindelwald, welcher um 1980 noch bis zur Dorfgrenze reichte, endet heute einige hundert Meter weiter oben. pro Jahr geht dieser Gletscher 5 bis 6 Meter zurück. Gleichzeitig zum Schmelzen dieses Gletschers wächst der Gletschersee. In Grindelwald befürchtet man nun, dass der See weiter anwächst und über die Ufer treten könnte. Das hätte eine Flutwelle zur Folge, welche die Bevölkerung ernsthaft bedrohen könnte. Wenn die Gletscher weiterhin so schnell dahin schmelzen, werden bis 2050 drein Viertel der Alpengletscher verschwunden sein. (Twen Respekt Umwelt, Ausgabe Februar 2008, s 6.)
Diese Folgen der Klimaerwärmung konnte ich im Herbst selber beobachten. Mit meiner Praktikumsklasse gingen wir eine Woche ins Lager nach Scuol. Am Anreisetag machten wir Halt an der Station Morteratsch, um von dort aus zur Gletscherzunge zu wandern. Es ist ein ca. halbstündiger Weg bis zur Zunge, bei dem alle paar Meter eine Tafel steht, auf der steht in welchem Jahr der Gletscher an dieser Stelle endete. Es ist absolut eindrücklich, mit eigenen Augen zu sehen, wie schnell der Gletscher zurückgeht.
Ausserdem kann man sich gut vorstellen wie weit über den Boden das Eis noch vor einigen Jahren ragte. Es ist gewaltig und kaum vorstellbar, wo diese riesigen Eismassen in so kurzer Zeit hingeschmolzen ist.
Webloc 2
-The Body Shop Schweiz:
Das Unternehmen kaufte 2002 ein 28 Hektaren grosses Waldstück im Jura und machte es zum Naturschutzgebiet. Dieser Wald bindet etwa die CO2-Menge, die das Unternehmen mit Transporten, Heizung und Beleuchtung freisetzt, womit The Body Shop das erste Schweizer Detailhandelsunternehmen mit ausgeglichener CO2-Bilanz ist. Und bis Ende dieses Jahres werden 99% der Filialen mit grüner Energie, d.h. Ökostrom versorgt werden.
-Mobiliar Versicherung:
Anstelle einer Klimaanlage setzt man auf optimale Lüftung, investiert wenn möglich in Minergie-Immobilien und unterstützt seit dem Hochwasser von 2005 mit 10 Mio. Franken Präventionsprojekte gegen Naturgefahren.
-UBS:
Sie hat seit 1999 ein weltweites Umweltmanagementsystem. Beispielsweise verwendet UBS in der Schweiz 100% Recycling Papier zum Drucken und Kopieren und über 90% des Stroms kommen aus erneuerbaren Quellen.
-Sunrise:
Sie hat sich durch eine Zielvereinbarung mit Bund und Kantonen verpflichtet, Massnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz stetig zu überprüfen und weiterzuentwickeln. So hat Sunrise etwa seinen Schweizer Firmenhauptsitz nach Minergie-Standart gebaut.
2. Wochen-Impuls / Wo 9
Ein Artikel, den ich in der Coop Zeitung gefunden habe, hat mich sehr interessiert. Coop will in den nächsten 15 Jahren CO2-neutral werden. Das bedeutet, dass Coop versuchen will, so viel CO2 einzusparen und zu kompensieren, bis eine ausgeglichene CO2-Bilanz vorliegt. Coop hat schon verschiedenes unternommen, um den CO2-Ausstoss zu verringern:
- Verkaufsstelle nach Minergie-Standard gebaut
- Leerfahrten im Logistikbereich wurden deutlich gesenkt
- Viele Transporte wurden von der Strasse auf die Schiene verlagert
- Chauffeure besuchen Eco-Drive-Kurse
- Umstellung auf emissionsarme Geschäftswagen
- In dem Produktionsbetrieb wird die Abwärme (oder Fernwärme) genutzt
- CO2-Kompensation von Flugware durch einen Fond
Dieses Beispiel von Coop lässt sich sehr gut am Nachhaltigkeitsdreieck reflektieren:
Ökologische Dimension:
Coop setzt sich hohe Umweltziele und will damit dem Klimawandel entgegenwirken. Dieses Engagement erstreckt sich von den Produktionsbetrieben über die Verkausstellen bis zu den Artikeln – überall soll CO2 eingespart werden. Artikel, wie beispielsweise exotische Früchte, Rosen, sowie Rindfleisch aus Übersee werden mit einem Logo gekennzeichnet, damit der Kunde weiss, dass dieses Produkt eingeflogen wurde. Diesen CO2-Ausstoss kompensiert Coop mit einem Klimakompensationsfonds.
Ökonomische Dimension:
Wie sich herausgestellt hat, lässt sich die Ökologische Dimension hervorragend mit der Ökonomischen Dimension vereinbaren. Zusammen mit Stress hat Coop einen Werbespot für eine nachhaltige Zukunft erarbeitet, der extrem erfolgreich ist. Die Kosten für das grosse Engagement von Coop werden nicht auf den Kunden abgewälzt sondern von Coop alleine getragen. Der erneut gute Jahresabschluss macht dies möglich.
Soziale Dimension:
Mit dem Werbe-Spot macht uns Coop auf die Problematik des Klimawandels aufmerksam. Coop bietet uns ein vielseitiges Sortiment und berücksichtigt mit der Prix-Garantie-Linie auch kleinere Portemonnaies.
Mittwoch, 27. Februar 2008
Nachhaltige Entwicklung in den Medien
Bekannt ist, dass die Gewinnung und Nutzung der Energie eine Menge Probleme mit sich bringt: Globale Erwärmung, Rohstoff-Erschöpfung, schlechte Luftqualität, Land- und Wasserverbrauch und mehr. Deshalb muss der Mensch seinen CO2 Ausstoss deutlich verringern. Das nützt nicht nur dem Klima, sondern schont auch die Ressourcen. Im Bezug auf das Nachhaltigkeitsdreieck, werden hier vor allem Ökologie und Ökonomie angesprochen.
Die Strategie setzt zur Hauptsache auf Elektrizität, genauer gesagt auf die 3 „E`s“ (Elektrifizierung, Effizienz und erneuerbare Energien. Nur wenn die 3 grossen „E`s“ miteinander harmonierten, könnte das Ziel einer Kohlendioxidfreien Welt weg vom Erdöl und seinen Abgasen, realisiert werden. Der Effiziente Weg läuft nur über die Elektrifizierung des individuellen Verkehrs, der Gebäude und aller CO2 ausstossenden Nutzungen. Wie und wo kann angesetzt werden? Da Mobilität ein wichtiger Teil in unserem Leben ist, scheint die CO2-Reduktion bei Gebäuden leichter möglich. Das Problem sind nicht die Neubauten, welche man bezüglich Energieeffizienz im Griff hat, sondern die älteren Gebäude, die Emissionen verursachen. Es gibt eine Möglichkeit, wie man bestehende Häuser nachträglich emissionsfrei machen kann, die auf Wärmeaustausch mit dem Erdreich in 200-300 Metern Tiefe beruht. Auch die Weiterentwicklung von Hybridautos und die Bindung von CO2 aus Kraftwerken durch Mineralisierung, in dem man CO2 in Steine einschliesst.
Zudem dem müssen erneuerbare Energieformen wie Wasserkraft, Windenergie und Sonnenenergie weiter gefördert werden, da die Effizienz allein irgendwann nicht mehr ausreichen wird.
In einem weiteren Artikel, habe ich gelesen, wie sich Coop im Bezug auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit engagiert. Künftig baut Coop nur noch nach Minergie-Standard, was bedeutet, dass durch verschiedene Massnahmen viel Energie eingespart und der CO2-Ausstoss verringert wird.
Wie wir alle wissen, verursacht das Fliegen sehr viel CO2-Ausstoss. Der Ausstoss eines Fluges umgerechnet auf einen Passagier kann durch den Kauf eines Klimatickets ausgeglichen werden. Verschiedene Firmen treten als Anbieter auf, die je nach Flugdistanz eine verschieden hohe Kompensationsgebühr verrechnen. Die Beiträge werden in Projekte investiert, die CO2 binden.
All diese erwähnten Massnahmen beziehen sich auf das Nachhaltigkeitsdreieck, und Beeinflussen die drei Bereiche, da Ökologie, Ökonomie und Soziales stets in Wechselwirkung zueinander stehen.
Donnerstag, 21. Februar 2008
Wochenimpuls zum 18.02.08
Unter Nachhaltiger Entwicklung versteht man die Entwicklung, die den Bedürfnissen der jetzigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.
Dieses Thema ist in unserem Alltag allgegenwärtig. Wenn ich mein Handeln im Bezug auf Nachhaltige Entwicklung so hinterfrage, wird mir Verschiedenes bewusst. Obwohl ich weiss, wie wichtig es ist, meinen Beitrag zu leisten, ignoriere ich meine Verantwortung in vielerlei Hinsicht. Auch ich belaste beispielsweise die Umwelt tagtäglich mit meinem Auto, mit Abfallproduktion und weiteren Dingen. Die Befriedigung meiner kurzfristigen Bedürfnisse, wie Komfort, Luxus und Mobilität bringen zwangsläufig Umweltbelastungen mit sich. Dadurch fördere auch ich die Klimaerwärmung, welche ein Problem für unsere aber vor allem auch für unsere zukünftigen Generationen stellt.
Durch die grosse Präsenz in den Medien, wurde schon viel ausgelöst, das die Nachhaltige Entwicklung verbessert. Ich denke da an Solarenergie, Hybridautos, Abfalltrennung, Stromsparhäuser, was alles die ökologische Säule der Nachhaltigkeit betrifft. Es gilt aber auch die ökonomische und soziale Säule zu beachten, was meiner Ansicht nach noch sehr ausbaufähig ist. Gerade Fair Trade und Ressourcenausbeutung sind Stichworte, welche beachtet ernst genommen werden müssen.
Für jeden und jede von uns, braucht es keinen grossen Aufwand unseren Beitrag zur Nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Meiner Ansicht nach, ist sich die Mehrheit der Menschen dessen bewusst, handelt aber nicht wirklich danach.
Nachhaltige Entwicklung im Alltag
Folgendes kann ich im Alltag beobachten, was nachhaltig ist:
- Abfalltrennung
- Sparlampen
- Spar-Wasserverteiler
- kurze Klospülung
- Biosachen
- Hybridauto (Gabi hat ein solches Auto;-))
- Max Havelar
- Fair Trade
- Stromsparhäuser
- Solarenergie
- Wasserenergie
- Recycling
- und so weiter
Trotz der doch recht vielen nachhaltigen Beobachtungen, gibt es aber auch viele schlechte Beispiele:
- Offroader-Autos die viel Benzing brauchen
- Atomenergie
- Abfallproduktion
- Waldrohdung für Holzverbrennung
- Verbauungen
- Heizen mit Heizöl
- und so weiter
Auch mir ist bewusst, dass ich relativ viele kleine Sachen machen könnte, die zur nachhaltigen Entwicklung beitragen könnten. Doch oft denke ich, die anderen können da viel mehr leisten und bewirken als ich. Wir leben auf einem gewissen Standart und es ist schwierig, diesen Standart abzugeben oder sich einen anderen, etwas weniger komfortablen anzugewöhnen. Leider denken sicherlich viele andere auch gleich wie ich und so können wir natürlich nicht viel erreichen. Aber wenn sich alle ein bisschen Mühe geben, kommen wir trotzdem voran…
Woche 08 Nachhaltikeitsmodul
Es zeigen sich immer mehr Bemühungen, die Zukunft nachhaltig zu gestalten. Nachhaltigkeit wird in verschiedensten Branchen immer wichtiger und Betriebe, die sich in diesem Bereich nicht entwickeln, geraten unter Druck.
Im Baugewerbe entstehen dank der fortgeschrittenen Technologien im Energiebereich nachhaltige Wohnungen, Bürogebäude. Photovoltaik, Solarenergie, Geothermie, gute Isolation und so weiter tragen dazu bei. Die Solarenergie und die Photovoltaik sollten besser subventioniert werden vom Kanton, damit sich diese Energieform auch durchsetzen kann gegen das Erdöl und Erdgas. Zudem sollten diese Energieformen für die Klientel lukrativ sein, damit sie gefördert werden können, neue Arbeitsplätze in der Forschung entstehen können und die Schweiz international wettbewerbsfähig bleiben kann.
Ein weiteres Beispiel aus dem Alltag ist die Abfalltrennung, bei der die gebrauchten Stoffe, wenn möglich rezikliert und so erneuert und wieder gebraucht werden können. Im reziklieren von Aluminium hat es die Schweiz sogar auf den ersten Rang geschafft.
Ich finde es positiv, dass Abfallsäcke so hoch besteuert werden, damit sich die Menschen überlegen, was sie dort hinein stecken und sich überlegen, ob sie Glas, Pet, Elektroschrott auch im Sack oder sachgerecht entsorgen wollen.
Ich persönlich trenne den Abfall, versuche weiterhin möglichst die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen, bin mir bewusst, dass Standbymodi viel Strom verbrauchen und schalte elektrische Geräte deshalb prinzipiell ganz ab und achte auf den Wasserverbrauch.
Erneuerbare Energiequellen
Das Thema, Nachhaltige Entwicklung begegnet uns in unserem Alltag fast täglich. An diversen Werbe-Tafeln oder Sendungen werden alternative Energiequellen angepriesen, welche der Umwelt nicht oder nur wenig schaden. Ich finde es sehr sinnvoll, wenn wir unsere Haushaltgeräte mit Strom antreiben, der aus erneuerbaren Ressourcen erzeugt wurde. Mir kommt spontan die Werbung in den Sinn, in der ein Energiewerk angepriesen wird, welches Strom mit der Kraft der Gezeiten erzeugt.
Meiner Meinung nach ist es äusserst wichtig, dass wir solche Projekte unterstützen, und Strom benutzen, der umweltbewusst hergestellt wurde. Das Meer bewegt sich sowieso täglich in Form der Gezeiten. Es liegt nun an jedem einzelnen, den Strom zu verwenden, welcher durch die Anziehungskraft des Mondes erzeugt wurde, benutzen. Dieses Kraftwerk erzeugt keine Abfallprodukte und verbraucht keine Ressourcen.
Natürlich gibt es noch viele weitere Alternativen, wie man Strom umweltbewusst herstellen kann. Dazu gehört bestimmt die Photovoltaik, Windenergie und bestimmt gibt es noch weitere.
Vergleichen wir den Strom aber mit der Energie, welche im Atomkraftwerk erzeugt wird, fällt ein wesentlicher Unterschied sofort auf. In einem AKW entstehen Plutonium Stangen, welche aufwendig unter dem Boden entsorgt werden müssen. Das Wort „Entsorgen“ ist in diesem Falle aber alles andere als passend, denn die Sorge wird mit dem vergraben unter einem Berg nicht eliminiert, sondern nur von unserem Blickfeld beseitigt.
Bei alternativen Energiequellen fallen keine sonderabfalle an, welche beseitigt werden müssen, das einzige was da Anfällt, ist das Kraftwerk, welches allerdings die Landschaft negativ beeinflussen kann.
1. Wochen-Impuls / Woche 8
Es überrascht mich, dass für jeden, Klimaerwärmung eine grosse Gefahr darstellt, doch niemand sieht sich wirklich gezwungen, sein Verhalten zu ändern. Forschungsergebnisse, TV-Beiträge und Zeitungsberichte klären uns alle darüber auf, wie es um die Erde steht und es wäre dringend nötig, dass wir reagieren.
Wie kommt es, dass wir einerseits von einem Problem gefährdet sind, gleichzeitig aber eine gewisse Gleichgültigkeit und Gelassenheit im Bezug auf dieses Problem haben? Denkt man, dass in einigen Jahren sowieso die Lösung dieses Problems erfunden wird? Ist es einem egal, weil man nicht direkt betroffen ist, weil man wahrscheinlich nicht mehr auf der Erde ist, wenn das Problem eskaliert? Denkt man, die anderen können auf ihr Auto verzichten aber ich brauche es eben? Möchte man einfach im Hier und Jetzt leben und denkt nicht an die Zukunft?
Auch ich habe ein Auto und benutze es täglich. Ich bin mir bewusst, dass ich damit der Umwelt schade und das Klima erwärme. Aber andere Bedürfnisse, wie beispielsweise die Mobilität und die Unabhängigkeit werden kurzfristig befriedigt.


