Den Text von Otto Herz habe ich mit grossem Interesse gelesen. Herz gibt viele tolle, begründete Unterrichtsideen. Viele seiner Erläuterungen konnte ich auch mit Gelerntem aus dem M und U-Unterricht des 4. Semesters verknüpfen.
Ich bin überzeugt, dass man eine Klasse mit den Themen der Agenda 21 packen kann. Kinder im Primarschulalter sind sehr empfänglich für soziale Themen und bereichern den Unterricht mit ihrem grossen Engagement.
Besonders beeindruckt hat mich das Thema Internationaler Projekttag. Als Voraussetzung für globales Denken beschreibt Herz die Interkulturelle Bildung. Sie entwickelt den Spür-Sinn und die Ehr-Furcht. Warum wird in anderen Kulturen anders gedacht, gewertet, gearbeitet, gedacht, geglaubt oder warum gibt es andere Sitten und Bräuche? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen wird der Spür-Sinn gefördert. Die Ehr-Furcht vor der Weisheit wird sensibilisiert, da in ganz verschiedenen Traditionen immer wieder Neues zu entdecken ist.
Die Themen der Agenda 21 müssen in der Primarschule global betrachtet werden. Auf diese Weise kann man auch einen Fächer- oder Themenübergreifenden- Unterricht gestalten. Die Geografie wird nämlich bestimmt immer wieder gestreift und muss mit den Schülerinnen und Schülern angeschaut werden. Ich werde in meinem Schulzimmer (auch bei einer 1. Klasse) eine grosse Weltkarte aufhängen. Wenn man dann auf ein Land oder eine Region zu sprechen kommt, kann man immer sofort nachschauen, wo dies auf der Weltkarte anzusiedeln ist. Ich bin überzeugt, dass eine Weltkarte viel besser gelernt wird, wenn man sie bei einem bestimmten Thema wieder in den Unterricht einbezieht, als wenn die Schülerinnen und Schüler irgendwann den Auftrag erhalten, eine Karte auswendig zu lernen.
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1 Kommentar:
Auch ich habe mir beim Lesen des Textes von Otto Herz Gedanken gemacht, wie ich das Thema nachhaltige Entwicklung mit einen Schüler/Innen behandeln werde. Es ist unumgänglich, dieses Thema global zu behandeln, und Umweltschutz-Ideen immer genau zu betrachten, dessen Spätfolgen sowie die Auswirkungen auf dem ganzen Planeten zu betrachten. Deine Idee mit der Weltkarte oder, noch besser, mit einem Globus im Schulzimmer finde ich sehr gut und ich werde das später in meinem Schulzimmer ebenfalls haben wollen.
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