Wir trafen uns um 9.00 Uhr am vereinbarten Treffpunkt, ausgerüstet mit Handschuhen, Abfallsäcken, Zangen, Besen, Rechen, „Schüfeli und Beseli“. Dank dem traumhaften Sonnenschein und den frühsommerlichen Temperaturen waren wir sehr motiviert, einen halben Tag an der frischen Luft zu arbeiten.
Hauptsächlich sammelten wir Zigarettenstummel und Bierdeckel ein. Die Bierdeckel mussten meistens mit einem Schraubenzieher aus dem Boden ausgegraben werden. Dies war eine sehr zeitintensive Tätigkeit. Der Abfall sammelte sich vor allem um die Tische an, obwohl es bei jedem Tisch einen Abfalleimer hat. Für uns ist es nicht nachvollziehbar, weshalb man sich nicht die „Mühe“ macht, den Abfall zu entsorgen. Diese Aktion löste bei uns eine Reflexion des eigenen Handelns aus.
Wir arbeiteten während vier Stunden sehr intensiv und füllten vier Abfallsäcke mit Müll.

Wir sind uns bewusst, dass unsere Aktion nur in Bezug auf unser eigenes Handeln nachhaltig wirkt. Möglichkeiten das nachhaltige Denken auch den Besuchern der Weiheren näher zu bringen, sehen wir folgendermassen: Abfall präsentieren Mit einem Plakat könnte man darauf aufmerksam machen, wie viel Abfall gesammelt wurde. Um diesem Gedanken Nachdruck zu verleihen, könnte man den Abfall auf einem Haufen präsentieren. Nachhaltigkeits-Polizisten Man könnte in den Weiheren Umweltverschmutzer auf ihr falsches Verhalten aufmerksam machen. Informationstafeln Auf Tafeln sollten wichtige Informationen über die Auswirkungen von Umweltverschmutzung aufgeführt werden.



1 Kommentar:
Überzeugende Aktion mit guter Schlussreflexion.
Eigentlich hätten solche Plakate zur Aktion gehört. Nehmen wir vielleicht das nächste Jahr ins Programm auf.
Ihnen, vielen Dank für den Einblick in die Aktion
A. Müller
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