Strom benutze ich jeden Tag. In der Wohnung als Lichtspender, als Wärmespender, Energiespender für diverse Geräte wie Ferneseher, Küchengeräte, Computer, Wecker, Telefon, Geschirrspüler, Waschmaschine und so weiter. Gehe ich aus der Wohnung sind es Dinge wie der Aufzug, der Bus, der Zug, Lichtsignale. Strom ist allgegenwärtig und kaum mehr wegzudenken.
Die meisten Maschinen, die Teile für Werkzeuge und all die oben genannten Dinge herstellen, sind elektrisch betrieben. Ohne Elektrizität geht eigentlich gar nichts mehr in unserer modernen Gesellschaft. Zu sehr haben wir uns an den Luxus dieser Geräte gewöhnt und möchten diesen Standard nicht mehr aufgeben. Tendenziell ist eher das Gegenteil zu erwarten, dass die Menschheit noch mehr Luxus möchte.
Woher kommt der Strom?
Beim Bau eines Atomkraftwerkes sind die grauen Energien wahrscheinlich nicht sehr beeindruckend. Hier beschäftigt man sich eher mit den Endlagern dieser noch immer strahlenden Brennstäben. Bei dieser Technik beschäftigt viele Gegner auch die enorme Gefahr, die diese Technik mit sich bringt.
Die Photovoltaik ist eine florierende Technologie, welche auf umweltschonende Art und Weise Strom erzeugt. Aber nur die Erzeugung von Strom ist umweltschonend, bei der Herstellung von Solarzellen braucht es eine grosse Menge an grauer Energie. Das heisst: Für die Herstellung braucht es das Halbmetall Silizium, das nur viel Energie gewonnen werden kann.
Nebst diesen gibt es noch viele andere Methoden, welche mehr oder weniger umweltschonend sind. Zum Beispiel die Wasserkraft, Geothermie, Gezeitenenergie, Windenergie sowie die Sonnenenergie.
Ich finde es gut, dass in der Schweiz rund sechzig Prozent der elektrischen Energie durch die Wasserkraft zustande kommen. Die Schweiz hält auch in der Forschung alternativer Energien immer noch mit der Spitze. Das schafft neue Arbeitsplätze und bringt uns Geld für noch mehr Forschung. Man könnte diese Technologien noch effizienter machen. Unser Verhalten würde letztendlich nach und nach umweltschonender gestaltet.
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2 Kommentare:
Mit grossem Interesse habe ich deinen Artikel gelesen. Er ist sehr informativ, man merkt, dass du gründlich recherchiert hast. Der Teil mit der grauen Energie hat mich besonders fasziniert. Diese Tatsache, dass man auch für die Herstellung eines Energiespenders recht viel Energie benötigt, wird oft vernachlässigt.
Ein Möglichkeit um nachhaltige Heizenergie zu produzieren ist die Solarzelle (nicht zu verwechseln mit der Photovoltaik Solarzelle). Diese produziert heisses Wasser, indem das Wasser durch Kupferrohre fliesst, welche von der Sonne erwärmt werden. Ich habe schon gehört, dass diese Solarzellen so teuer in der Herstellung sind, dass sich dieses Prinzip nur wenige Menschen leisten. Der Grund dafür liege bei den hohen Kupferpreisen, welche von den grossen Erdölproduzenten künstlich hochgehalten wird. Ob das wirklich stimmt weiss ich allerdings nicht genau.
Sehr interessanter Post! Ich muss zugeben, dass ich nicht oft an "Strom" denke, obwohl wir ihn jeden Tag brachen, unzählige male an & abstellen. Aber ich weiss nicht genau woher er kommt, wie er erzeugt wird usw. Erstaunlich, dass in der Schweiz 60% vom Strom durch Wasserkraft entsteht. Das finde ich auch gut, doch haben leider alle Methoden auch Nachteile. Bei Wasserkraftwerken entstehen z.B. Gefahren für Fische und andere Lebewesen unter Wasser. Wird es wohl einmal eine Methode ohne Nachteile geben?
Johanna Lüthi, LG 05C/d
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