Am Ostermontag besuchte ich Bekannte, die am anderen Ende der Stadt wohnen. Gewöhnlich fahre ich aus Bequemlichkeit mit dem Auto zu ihnen. Um aber die Natur wahrnehmen zu können und um bewusst einmal auf das Auto zu verzichten, ging ich zu Fuss. Ein Weg dauerte etwa 45 Minuten.
Das Wetter war wunderschön. Es war zwar kalt und es wehte ein bissiger, eisiger Wind, aber da die Sonne schien, fühlte man trotzdem eine Art Wärme. Die Stadt war wie ausgestorben. Viel Natur konnte ich dort auch nicht wahrnehmen. Als ich aber aus der Stadt raus war, achtete ich mich auf die verschiedenen grün Töne, die in der Natur vorkommen. Die Wiesen waren noch ein wenig bräunlich, aber an gewissen Stellen konnte ich schon das satte grün von den frisch gewachsenen Gräsern erkennen. Die Wälder waren dunkelgrün, so wie ich sie eigentlich immer sehe. Die meisten Sträucher und Bäume warten wohl noch auf wärmeres Wetter, bis sie dann ihre Blätter wachsen lassen und die Natur mit noch mehr ‚grün’ verschönern. …oder einfach verändern. Ich habe mir nämlich soeben überlegt, welche Jahreszeit mir am besten gefällt. Das kann ich gar nicht sagen. Ich freue mich meistens auf die folgende Jahreszeit, aber eine Lieblingsjahreszeit habe ich nicht. Deshalb finde ich die Sträucher und Bäume im Winter auch ‚schön’.
Ich schätze es sehr, dass wir in der Schweiz 4 verschiedene Jahreszeiten erleben. Die Natur zeigt sich so immer wieder von einer anderen Seite. Das Klima, dessen Veränderung wir beeinflussen können, prägt Flora und Fauna und macht so unsere Natur aus.
Durch das Modul Nachhaltige Zukunft bin ich erneut auf ein ökologisches Bewusstsein sensibilisiert worden. Ich versuche im Alltag einen Beitrag für die Umwelt zu leisten. Auch die folgenden Generationen sollen die Vielfältigkeit und Schönheit der Natur erleben dürfen.
P.S. Den Weg zu meinen Bekannten zu Fuss zurück zu legen war keineswegs ‚unbequem’ sonder sehr eindrücklich und schön.
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2 Kommentare:
Hallo Anja
Ich finde deinen Blogeintrag sehr eindrücklich, da ich dadurch wieder einmal gemerkt habe, wie schön wir es eigentlich haben! Wir können sogar in der Stadt kurze Zeit zu Fuss gehen, und schon befinden wir uns im Grünen. In anderen, vor allem Grossstädten, ist dies meist nicht möglich. Viele Leute leben sozusagen in einem "Dreckloch", aus welchem sie nur mit dem Auto herauskommen.
Über die vier Jahreszeiten habe ich mir auch schon öfters Gedanken gemacht. Ich persönlich freue mich immer auf den Frühling und Sommer, da ich es lieber etwas wärmer habe und nicht so gerne friere. Doch ich glaube, dass, wenn ich plötzlich das ganze Jahr hindurch nur noch Frühling und Sommer hätte, auch nicht glücklich wäre. Ich finde, dass es die vier Jahreszeiten nicht nur einmal für die Natur braucht, auch wir Menschen brauchen sie. Ansonsten würde es uns irgendwann bestimmt langweilig und wir wären unzufrieden. Denn sogar Regentage kann man ja bekanntlich sehr geniessen; ich erledige dann jeweils immer verschiedenste Dinge, welche schon lange anstehen.
Hooooooooi Hebi
Duuuu bisch z`Fuäss gangä, da glaubi jo nöd! Nei, chlises Schärzli.
So ein kleiner Spaziergang wirkt doch Wunder, oder? Wenn man sich mal ein bisschen bewusster umschaut, fallen einem plätzlich Dinge auf, wie Dir das mit den verschiedenen Grüntönen.
Bei deinen Jahreszeitengedanken kann ich mich nicht wirklich anschliessen. Für mich könnte es immer Frühling und Sommer sein. Die vielen Farben und Düfte und die wohlige Wärme, sind mir um einiges lieber als der Schnee.
Ich pflichte dir aber bei, dass wir uns alle dafür einsetzen sollten, das auch die folgenden Generationen die Vielfalt und die Schönheit der Natur erleben dürfen.
Johannes Maeder, LG 05B
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