Mittwoch, 27. Februar 2008

Nachhaltige Entwicklung in den Medien

Die Thema „Nachhaltige Entwicklung“ ist in den Medien momentan sehr präsent. Ich habe in verschiedenen Zeitungen Artikel gefunden und diese durchgelesen. In den besagten Artikeln geht es vor allem um Elektrizität, mit deren Hilfe die CO2-Reduktion pro Kopf erreicht werden soll. Gemäss diesen Artikeln steht nicht mehr die Reduktion des Energieverbrauchs im Zentrum, sondern die Senkung der Treibhausgase, da wir nicht es kaum möglich ist unseren Wohlstand mit weniger Energieverbrauch zu halten.
Bekannt ist, dass die Gewinnung und Nutzung der Energie eine Menge Probleme mit sich bringt: Globale Erwärmung, Rohstoff-Erschöpfung, schlechte Luftqualität, Land- und Wasserverbrauch und mehr. Deshalb muss der Mensch seinen CO2 Ausstoss deutlich verringern. Das nützt nicht nur dem Klima, sondern schont auch die Ressourcen. Im Bezug auf das Nachhaltigkeitsdreieck, werden hier vor allem Ökologie und Ökonomie angesprochen.
Die Strategie setzt zur Hauptsache auf Elektrizität, genauer gesagt auf die 3 „E`s“ (Elektrifizierung, Effizienz und erneuerbare Energien. Nur wenn die 3 grossen „E`s“ miteinander harmonierten, könnte das Ziel einer Kohlendioxidfreien Welt weg vom Erdöl und seinen Abgasen, realisiert werden. Der Effiziente Weg läuft nur über die Elektrifizierung des individuellen Verkehrs, der Gebäude und aller CO2 ausstossenden Nutzungen. Wie und wo kann angesetzt werden? Da Mobilität ein wichtiger Teil in unserem Leben ist, scheint die CO2-Reduktion bei Gebäuden leichter möglich. Das Problem sind nicht die Neubauten, welche man bezüglich Energieeffizienz im Griff hat, sondern die älteren Gebäude, die Emissionen verursachen. Es gibt eine Möglichkeit, wie man bestehende Häuser nachträglich emissionsfrei machen kann, die auf Wärmeaustausch mit dem Erdreich in 200-300 Metern Tiefe beruht. Auch die Weiterentwicklung von Hybridautos und die Bindung von CO2 aus Kraftwerken durch Mineralisierung, in dem man CO2 in Steine einschliesst.
Zudem dem müssen erneuerbare Energieformen wie Wasserkraft, Windenergie und Sonnenenergie weiter gefördert werden, da die Effizienz allein irgendwann nicht mehr ausreichen wird.

In einem weiteren Artikel, habe ich gelesen, wie sich Coop im Bezug auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit engagiert. Künftig baut Coop nur noch nach Minergie-Standard, was bedeutet, dass durch verschiedene Massnahmen viel Energie eingespart und der CO2-Ausstoss verringert wird.

Wie wir alle wissen, verursacht das Fliegen sehr viel CO2-Ausstoss. Der Ausstoss eines Fluges umgerechnet auf einen Passagier kann durch den Kauf eines Klimatickets ausgeglichen werden. Verschiedene Firmen treten als Anbieter auf, die je nach Flugdistanz eine verschieden hohe Kompensationsgebühr verrechnen. Die Beiträge werden in Projekte investiert, die CO2 binden.

All diese erwähnten Massnahmen beziehen sich auf das Nachhaltigkeitsdreieck, und Beeinflussen die drei Bereiche, da Ökologie, Ökonomie und Soziales stets in Wechselwirkung zueinander stehen.

2 Kommentare:

Hanswurscht hat gesagt…

Die Idee „Elektrizität statt CO2“ finde ich eine sehr gute Idee. Sie ist viel eher umsetzbar, als die Reduktion des Energieverbrauchs bei jeder Person. (wer will denn schon auf Luxus verzichten?) Gleichzeitig brauchen wir immer mehr Geräte und Computer zu Hause…den Energieverbrauch unter diesen Bedingungen zu senken, ist da etwas schwierig.
Allerdings frage ich mich, wie solch eine Energie-Umstellung weltweit umsetzbar sein soll. In gewissen Ländern gibt es für die Leute Probleme, die viel grösseren Vorrang haben (Hunger, Seuchen, Krieg…!). Die werden bestimmt nicht so schnell für eine solche Umweltschutzmassnahme zu motivieren sein. Woher kommt zudem das Geld?

mr. z hat gesagt…

Der "Luxus" bestimmt über unser Leben. Deshalb finde ich es schwierig den individuellen Energieverbruach zu senken. Aber nicht unmöglich!
Es gibt unzählige Möglichkeiten, die zwar im einzelnen nur kleine Auswirkungen haben, aber als Ganzes eine grosse Wirkung habe. Solche kleinen Veränderungen im Alltag zum Wohl der Umwelt/ zur Reduktion des Energieverbrauchs werden in den Medien wenig beleuchtet. Sie setzen lieber (fast) nur auf die Vorgehensweisen, die schnelle und sichtbare Lösungen ergeben. Die ökonomischen und sozialen Bereiche werden nur wenig beschrieben. Bspw. ein Haus älteren Baujahrs, dass wegen seiner Energieeffizienz neu isoliert werden soll, kann immense Kosten verursachen und ins Privatleben der Mieterinnen und Mieter eingreifen...
Die Botschaft "ihr sollt..." ist einfach auszusprechen. Aber wenn ich selbst angesprochen werde um ein Verhalten zuändern etc., ...