Donnerstag, 28. Februar 2008
Gletscher der Alpen
Der Gletscher in Grindelwald, welcher um 1980 noch bis zur Dorfgrenze reichte, endet heute einige hundert Meter weiter oben. pro Jahr geht dieser Gletscher 5 bis 6 Meter zurück. Gleichzeitig zum Schmelzen dieses Gletschers wächst der Gletschersee. In Grindelwald befürchtet man nun, dass der See weiter anwächst und über die Ufer treten könnte. Das hätte eine Flutwelle zur Folge, welche die Bevölkerung ernsthaft bedrohen könnte. Wenn die Gletscher weiterhin so schnell dahin schmelzen, werden bis 2050 drein Viertel der Alpengletscher verschwunden sein. (Twen Respekt Umwelt, Ausgabe Februar 2008, s 6.)
Diese Folgen der Klimaerwärmung konnte ich im Herbst selber beobachten. Mit meiner Praktikumsklasse gingen wir eine Woche ins Lager nach Scuol. Am Anreisetag machten wir Halt an der Station Morteratsch, um von dort aus zur Gletscherzunge zu wandern. Es ist ein ca. halbstündiger Weg bis zur Zunge, bei dem alle paar Meter eine Tafel steht, auf der steht in welchem Jahr der Gletscher an dieser Stelle endete. Es ist absolut eindrücklich, mit eigenen Augen zu sehen, wie schnell der Gletscher zurückgeht.
Ausserdem kann man sich gut vorstellen wie weit über den Boden das Eis noch vor einigen Jahren ragte. Es ist gewaltig und kaum vorstellbar, wo diese riesigen Eismassen in so kurzer Zeit hingeschmolzen ist.
Webloc 2
-The Body Shop Schweiz:
Das Unternehmen kaufte 2002 ein 28 Hektaren grosses Waldstück im Jura und machte es zum Naturschutzgebiet. Dieser Wald bindet etwa die CO2-Menge, die das Unternehmen mit Transporten, Heizung und Beleuchtung freisetzt, womit The Body Shop das erste Schweizer Detailhandelsunternehmen mit ausgeglichener CO2-Bilanz ist. Und bis Ende dieses Jahres werden 99% der Filialen mit grüner Energie, d.h. Ökostrom versorgt werden.
-Mobiliar Versicherung:
Anstelle einer Klimaanlage setzt man auf optimale Lüftung, investiert wenn möglich in Minergie-Immobilien und unterstützt seit dem Hochwasser von 2005 mit 10 Mio. Franken Präventionsprojekte gegen Naturgefahren.
-UBS:
Sie hat seit 1999 ein weltweites Umweltmanagementsystem. Beispielsweise verwendet UBS in der Schweiz 100% Recycling Papier zum Drucken und Kopieren und über 90% des Stroms kommen aus erneuerbaren Quellen.
-Sunrise:
Sie hat sich durch eine Zielvereinbarung mit Bund und Kantonen verpflichtet, Massnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz stetig zu überprüfen und weiterzuentwickeln. So hat Sunrise etwa seinen Schweizer Firmenhauptsitz nach Minergie-Standart gebaut.
2. Wochen-Impuls / Wo 9
Ein Artikel, den ich in der Coop Zeitung gefunden habe, hat mich sehr interessiert. Coop will in den nächsten 15 Jahren CO2-neutral werden. Das bedeutet, dass Coop versuchen will, so viel CO2 einzusparen und zu kompensieren, bis eine ausgeglichene CO2-Bilanz vorliegt. Coop hat schon verschiedenes unternommen, um den CO2-Ausstoss zu verringern:
- Verkaufsstelle nach Minergie-Standard gebaut
- Leerfahrten im Logistikbereich wurden deutlich gesenkt
- Viele Transporte wurden von der Strasse auf die Schiene verlagert
- Chauffeure besuchen Eco-Drive-Kurse
- Umstellung auf emissionsarme Geschäftswagen
- In dem Produktionsbetrieb wird die Abwärme (oder Fernwärme) genutzt
- CO2-Kompensation von Flugware durch einen Fond
Dieses Beispiel von Coop lässt sich sehr gut am Nachhaltigkeitsdreieck reflektieren:
Ökologische Dimension:
Coop setzt sich hohe Umweltziele und will damit dem Klimawandel entgegenwirken. Dieses Engagement erstreckt sich von den Produktionsbetrieben über die Verkausstellen bis zu den Artikeln – überall soll CO2 eingespart werden. Artikel, wie beispielsweise exotische Früchte, Rosen, sowie Rindfleisch aus Übersee werden mit einem Logo gekennzeichnet, damit der Kunde weiss, dass dieses Produkt eingeflogen wurde. Diesen CO2-Ausstoss kompensiert Coop mit einem Klimakompensationsfonds.
Ökonomische Dimension:
Wie sich herausgestellt hat, lässt sich die Ökologische Dimension hervorragend mit der Ökonomischen Dimension vereinbaren. Zusammen mit Stress hat Coop einen Werbespot für eine nachhaltige Zukunft erarbeitet, der extrem erfolgreich ist. Die Kosten für das grosse Engagement von Coop werden nicht auf den Kunden abgewälzt sondern von Coop alleine getragen. Der erneut gute Jahresabschluss macht dies möglich.
Soziale Dimension:
Mit dem Werbe-Spot macht uns Coop auf die Problematik des Klimawandels aufmerksam. Coop bietet uns ein vielseitiges Sortiment und berücksichtigt mit der Prix-Garantie-Linie auch kleinere Portemonnaies.
Mittwoch, 27. Februar 2008
Nachhaltige Entwicklung in den Medien
Bekannt ist, dass die Gewinnung und Nutzung der Energie eine Menge Probleme mit sich bringt: Globale Erwärmung, Rohstoff-Erschöpfung, schlechte Luftqualität, Land- und Wasserverbrauch und mehr. Deshalb muss der Mensch seinen CO2 Ausstoss deutlich verringern. Das nützt nicht nur dem Klima, sondern schont auch die Ressourcen. Im Bezug auf das Nachhaltigkeitsdreieck, werden hier vor allem Ökologie und Ökonomie angesprochen.
Die Strategie setzt zur Hauptsache auf Elektrizität, genauer gesagt auf die 3 „E`s“ (Elektrifizierung, Effizienz und erneuerbare Energien. Nur wenn die 3 grossen „E`s“ miteinander harmonierten, könnte das Ziel einer Kohlendioxidfreien Welt weg vom Erdöl und seinen Abgasen, realisiert werden. Der Effiziente Weg läuft nur über die Elektrifizierung des individuellen Verkehrs, der Gebäude und aller CO2 ausstossenden Nutzungen. Wie und wo kann angesetzt werden? Da Mobilität ein wichtiger Teil in unserem Leben ist, scheint die CO2-Reduktion bei Gebäuden leichter möglich. Das Problem sind nicht die Neubauten, welche man bezüglich Energieeffizienz im Griff hat, sondern die älteren Gebäude, die Emissionen verursachen. Es gibt eine Möglichkeit, wie man bestehende Häuser nachträglich emissionsfrei machen kann, die auf Wärmeaustausch mit dem Erdreich in 200-300 Metern Tiefe beruht. Auch die Weiterentwicklung von Hybridautos und die Bindung von CO2 aus Kraftwerken durch Mineralisierung, in dem man CO2 in Steine einschliesst.
Zudem dem müssen erneuerbare Energieformen wie Wasserkraft, Windenergie und Sonnenenergie weiter gefördert werden, da die Effizienz allein irgendwann nicht mehr ausreichen wird.
In einem weiteren Artikel, habe ich gelesen, wie sich Coop im Bezug auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit engagiert. Künftig baut Coop nur noch nach Minergie-Standard, was bedeutet, dass durch verschiedene Massnahmen viel Energie eingespart und der CO2-Ausstoss verringert wird.
Wie wir alle wissen, verursacht das Fliegen sehr viel CO2-Ausstoss. Der Ausstoss eines Fluges umgerechnet auf einen Passagier kann durch den Kauf eines Klimatickets ausgeglichen werden. Verschiedene Firmen treten als Anbieter auf, die je nach Flugdistanz eine verschieden hohe Kompensationsgebühr verrechnen. Die Beiträge werden in Projekte investiert, die CO2 binden.
All diese erwähnten Massnahmen beziehen sich auf das Nachhaltigkeitsdreieck, und Beeinflussen die drei Bereiche, da Ökologie, Ökonomie und Soziales stets in Wechselwirkung zueinander stehen.
Donnerstag, 21. Februar 2008
Wochenimpuls zum 18.02.08
Unter Nachhaltiger Entwicklung versteht man die Entwicklung, die den Bedürfnissen der jetzigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.
Dieses Thema ist in unserem Alltag allgegenwärtig. Wenn ich mein Handeln im Bezug auf Nachhaltige Entwicklung so hinterfrage, wird mir Verschiedenes bewusst. Obwohl ich weiss, wie wichtig es ist, meinen Beitrag zu leisten, ignoriere ich meine Verantwortung in vielerlei Hinsicht. Auch ich belaste beispielsweise die Umwelt tagtäglich mit meinem Auto, mit Abfallproduktion und weiteren Dingen. Die Befriedigung meiner kurzfristigen Bedürfnisse, wie Komfort, Luxus und Mobilität bringen zwangsläufig Umweltbelastungen mit sich. Dadurch fördere auch ich die Klimaerwärmung, welche ein Problem für unsere aber vor allem auch für unsere zukünftigen Generationen stellt.
Durch die grosse Präsenz in den Medien, wurde schon viel ausgelöst, das die Nachhaltige Entwicklung verbessert. Ich denke da an Solarenergie, Hybridautos, Abfalltrennung, Stromsparhäuser, was alles die ökologische Säule der Nachhaltigkeit betrifft. Es gilt aber auch die ökonomische und soziale Säule zu beachten, was meiner Ansicht nach noch sehr ausbaufähig ist. Gerade Fair Trade und Ressourcenausbeutung sind Stichworte, welche beachtet ernst genommen werden müssen.
Für jeden und jede von uns, braucht es keinen grossen Aufwand unseren Beitrag zur Nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Meiner Ansicht nach, ist sich die Mehrheit der Menschen dessen bewusst, handelt aber nicht wirklich danach.
Nachhaltige Entwicklung im Alltag
Folgendes kann ich im Alltag beobachten, was nachhaltig ist:
- Abfalltrennung
- Sparlampen
- Spar-Wasserverteiler
- kurze Klospülung
- Biosachen
- Hybridauto (Gabi hat ein solches Auto;-))
- Max Havelar
- Fair Trade
- Stromsparhäuser
- Solarenergie
- Wasserenergie
- Recycling
- und so weiter
Trotz der doch recht vielen nachhaltigen Beobachtungen, gibt es aber auch viele schlechte Beispiele:
- Offroader-Autos die viel Benzing brauchen
- Atomenergie
- Abfallproduktion
- Waldrohdung für Holzverbrennung
- Verbauungen
- Heizen mit Heizöl
- und so weiter
Auch mir ist bewusst, dass ich relativ viele kleine Sachen machen könnte, die zur nachhaltigen Entwicklung beitragen könnten. Doch oft denke ich, die anderen können da viel mehr leisten und bewirken als ich. Wir leben auf einem gewissen Standart und es ist schwierig, diesen Standart abzugeben oder sich einen anderen, etwas weniger komfortablen anzugewöhnen. Leider denken sicherlich viele andere auch gleich wie ich und so können wir natürlich nicht viel erreichen. Aber wenn sich alle ein bisschen Mühe geben, kommen wir trotzdem voran…
Woche 08 Nachhaltikeitsmodul
Es zeigen sich immer mehr Bemühungen, die Zukunft nachhaltig zu gestalten. Nachhaltigkeit wird in verschiedensten Branchen immer wichtiger und Betriebe, die sich in diesem Bereich nicht entwickeln, geraten unter Druck.
Im Baugewerbe entstehen dank der fortgeschrittenen Technologien im Energiebereich nachhaltige Wohnungen, Bürogebäude. Photovoltaik, Solarenergie, Geothermie, gute Isolation und so weiter tragen dazu bei. Die Solarenergie und die Photovoltaik sollten besser subventioniert werden vom Kanton, damit sich diese Energieform auch durchsetzen kann gegen das Erdöl und Erdgas. Zudem sollten diese Energieformen für die Klientel lukrativ sein, damit sie gefördert werden können, neue Arbeitsplätze in der Forschung entstehen können und die Schweiz international wettbewerbsfähig bleiben kann.
Ein weiteres Beispiel aus dem Alltag ist die Abfalltrennung, bei der die gebrauchten Stoffe, wenn möglich rezikliert und so erneuert und wieder gebraucht werden können. Im reziklieren von Aluminium hat es die Schweiz sogar auf den ersten Rang geschafft.
Ich finde es positiv, dass Abfallsäcke so hoch besteuert werden, damit sich die Menschen überlegen, was sie dort hinein stecken und sich überlegen, ob sie Glas, Pet, Elektroschrott auch im Sack oder sachgerecht entsorgen wollen.
Ich persönlich trenne den Abfall, versuche weiterhin möglichst die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen, bin mir bewusst, dass Standbymodi viel Strom verbrauchen und schalte elektrische Geräte deshalb prinzipiell ganz ab und achte auf den Wasserverbrauch.
Erneuerbare Energiequellen
Das Thema, Nachhaltige Entwicklung begegnet uns in unserem Alltag fast täglich. An diversen Werbe-Tafeln oder Sendungen werden alternative Energiequellen angepriesen, welche der Umwelt nicht oder nur wenig schaden. Ich finde es sehr sinnvoll, wenn wir unsere Haushaltgeräte mit Strom antreiben, der aus erneuerbaren Ressourcen erzeugt wurde. Mir kommt spontan die Werbung in den Sinn, in der ein Energiewerk angepriesen wird, welches Strom mit der Kraft der Gezeiten erzeugt.
Meiner Meinung nach ist es äusserst wichtig, dass wir solche Projekte unterstützen, und Strom benutzen, der umweltbewusst hergestellt wurde. Das Meer bewegt sich sowieso täglich in Form der Gezeiten. Es liegt nun an jedem einzelnen, den Strom zu verwenden, welcher durch die Anziehungskraft des Mondes erzeugt wurde, benutzen. Dieses Kraftwerk erzeugt keine Abfallprodukte und verbraucht keine Ressourcen.
Natürlich gibt es noch viele weitere Alternativen, wie man Strom umweltbewusst herstellen kann. Dazu gehört bestimmt die Photovoltaik, Windenergie und bestimmt gibt es noch weitere.
Vergleichen wir den Strom aber mit der Energie, welche im Atomkraftwerk erzeugt wird, fällt ein wesentlicher Unterschied sofort auf. In einem AKW entstehen Plutonium Stangen, welche aufwendig unter dem Boden entsorgt werden müssen. Das Wort „Entsorgen“ ist in diesem Falle aber alles andere als passend, denn die Sorge wird mit dem vergraben unter einem Berg nicht eliminiert, sondern nur von unserem Blickfeld beseitigt.
Bei alternativen Energiequellen fallen keine sonderabfalle an, welche beseitigt werden müssen, das einzige was da Anfällt, ist das Kraftwerk, welches allerdings die Landschaft negativ beeinflussen kann.
1. Wochen-Impuls / Woche 8
Es überrascht mich, dass für jeden, Klimaerwärmung eine grosse Gefahr darstellt, doch niemand sieht sich wirklich gezwungen, sein Verhalten zu ändern. Forschungsergebnisse, TV-Beiträge und Zeitungsberichte klären uns alle darüber auf, wie es um die Erde steht und es wäre dringend nötig, dass wir reagieren.
Wie kommt es, dass wir einerseits von einem Problem gefährdet sind, gleichzeitig aber eine gewisse Gleichgültigkeit und Gelassenheit im Bezug auf dieses Problem haben? Denkt man, dass in einigen Jahren sowieso die Lösung dieses Problems erfunden wird? Ist es einem egal, weil man nicht direkt betroffen ist, weil man wahrscheinlich nicht mehr auf der Erde ist, wenn das Problem eskaliert? Denkt man, die anderen können auf ihr Auto verzichten aber ich brauche es eben? Möchte man einfach im Hier und Jetzt leben und denkt nicht an die Zukunft?
Auch ich habe ein Auto und benutze es täglich. Ich bin mir bewusst, dass ich damit der Umwelt schade und das Klima erwärme. Aber andere Bedürfnisse, wie beispielsweise die Mobilität und die Unabhängigkeit werden kurzfristig befriedigt.