Montag, 19. Mai 2008
Bring- und Hol-Aktion
In der Ausstellung befanden sich viele brauchbare Gegenstände die uns grosse Freude bereiten werden.
Für uns war es spannend zu beobachten, wer der neue Besitzer, die neue Besitzerin unserer mitgebrachten Dinge ist. Zudem würden wir auch gerne wissen von wem die von uns ausgewählten Gegenstände stammen.
Wäre es sinnvoll wenn man nebst der Bedeutung auch den Namen auf den Post-it schreiben müsste?
Wir bejahen diese Frage, denn wir denken, dass zudem auch die Qualität der mitgebrachten Gegenstände steigen würde.
Eine Bring- und Hol-Aktion würde sich auch für die Primarschule eignen. Für eine neue Lehrperson wäre dies eine gute Möglichkeit, die Klasse besser kennenzulernen. Die Kinder könnten zum Beispiel 3 Gegenstände mitbringen und vorstellen und anschliessend einen für die Tauschaktion zur Verfügung stellen.
Donnerstag, 8. Mai 2008
Nachhaltigkeitsaktion: „Fätzlen“ in den Weiheren
Wir trafen uns um 9.00 Uhr am vereinbarten Treffpunkt, ausgerüstet mit Handschuhen, Abfallsäcken, Zangen, Besen, Rechen, „Schüfeli und Beseli“. Dank dem traumhaften Sonnenschein und den frühsommerlichen Temperaturen waren wir sehr motiviert, einen halben Tag an der frischen Luft zu arbeiten.
Hauptsächlich sammelten wir Zigarettenstummel und Bierdeckel ein. Die Bierdeckel mussten meistens mit einem Schraubenzieher aus dem Boden ausgegraben werden. Dies war eine sehr zeitintensive Tätigkeit. 
Sonntag, 6. April 2008
Rückmeldung
Wieder über 4 Blogs die Beiträge und Kommentare lesen und dann noch in weitere Blogs reinschauen, dies löste bei mir erneut den Eindruck aus, dass viele von Ihnen für die Thematik zunehmen sensibilisiert sind und sich weiter engagieren werden. Sie sehen die Problematik, haben Ideen für die Durchführung in ihrer zukünftigen Klasse, erkennen laufend neue Zusammenhänge, fühlen sich auch durch ihre eigenen Erfahrungen motiviert, wenn auch unterschiedlich, an der Thematik zu arbeiten.
Dass alle – ohne Ausnahme – auch eine positive Beziehung zur Natur haben und spüren, was diese ihnen bedeutet, wie sehr Erfahrungen in der Natur uns Kraft geben, uns Erholung ermöglichen (bei unterschiedlichstem Wetter und in den vier Jahreszeiten), das ist begeisternd zu lesen! Auch ich habe in den vergangenen 14 Tagen in unterschiedlichen „Aktionen“ in der Natur ihre Kraft wieder erlebt!
Herz zeigt - wie viele von Ihnen bemerkt haben - eine Reihe von Möglichkeiten auf, wenn z.T. auch akzentuiert auf die Ebene ausserhalb der einzelen Schulkasse (aber nicht nur), wie an der Thematik der nachhaltigen Bildung „gearbeitet“ werden kann. Abgesehen von alle den vielen Möglichkeiten, die man/frau mit der eigenen Klasse durchführen kann (Umgang mit Papier, Elektrizität, Abfalltrennung, Verhältnis zur Natur usw.), lösen Klassen übergreifende Aktionswochen, wenn möglich gar im ganzen Schulhaus gemeinsam geplant und durchgeführt, eine grösseres Bewusstsein aus.
Diese etwas grösse Einheit (als ein Arbeiten im Klassenverband) braucht zwar mehr Energie, um sie ins Rollen zu bringen, bringt aber immer wieder auch die beflügelnde Erfahrung, dass ein ganzes Team, eine ganze Schule hinter einem Projekt steht und sich dafür einsetzt. Gemeinsam kommt man als Team auch auf mehr Ideen und im Team lässt sich vieles leichter erreichen. „Gemeinsam ist besser als einsam.“ formuliert deshalb auch O. Herz treffend.
Gelingt es gar Eltern einzubeziehen oder die Thematik in die Öffentlichkeit zu tragen, zieht die Aktion auch grössere Kreise und wird auch so nochmals nachhaltiger.
Dass aber zuerst aber auch und besonders in den Klassen gearbeitet werden soll und muss, damit die Schülerinnen und Schüler ein Verständnis für die Thematik bekommen, soll auch nochmals erwähnt werden (wie dies einzelne auch geschrieben haben).
... und selbstverständlich ist die Thematik mit einer „Aktion“ im Schulhaus nicht abgeschlossen. Das tägliche Pflegen und Leben einer nachhaltigen Lebenshaltung ist genau so wichtig, letztlich ein Stückweit entscheidend.
Gerne nehme ich zum Abschluss meine Blogbreitrages das Zitat aus der Erd-Charta auf, welches eine Studentin in ihrem Blog verwendet hat.
„Es ist auch wichtig, dass den Kindern vor allem die vier Punkte der Selbstverpflichtung beizubringen:
1. Ehrfrucht haben vor der Erde und allem Leben
2. Für die Gemeinschaft alles Lebendigen in seiner ganzen Vielfalt Sorge tragen
3. Danach streben, freie, gerechte, partizipatorische, nachhaltige und friedliche Gesellschaftsformen aufzubauen
4. Die Fülle und die Schönheit der Erde für die gegenwärtige und für die zukünftige Generation sichern.
Wenn alle Menschen diese vier Punkte ernst nehmen würden, sehe unsere Erde ganz anders aus. Diese Inhalte kann man aber nicht vermitteln, ohne dass man selber Vorbild ist. ... „
Noch ist das Modul, das Semester noch nicht zu Ende, wir stehen erst in deren Mitte. Ich freue mich auf die weiteren Impulse und Erfahrungen.
Herzliche Grüsse
A. Müller
Samstag, 5. April 2008
Mitten in der Nacht
Letzten Freitagabend war ich bei Freunden am Poker spielen, als ich etwa um 23.00 Uhr noch einen Kaffee bestellte. Eigentlich weiss ich ja, dass ich das nicht tun sollte, weil ich dann die ganze Nacht lang nicht schlafen kann. Als ich dann um 3.00 Uhr morgens immer noch hellwach im Bett lag, entschied ich mich, aufzustehen und einen Spaziergang zu machen. So ging ich von meinem Haus aus in Richtung Tierpark Peter und Paul. Es war eine wunderschöne, sternenklare Nacht und ich war selbstverständlich weit und breit die einzige Person, die um diese Zeit hier oben unterwegs war. Ich genoss die Ruhe um mich herum in vollen Zügen und spazierte langsam und zufrieden durch die Gegend. Ich schaute runter auf die Stadt, die um diese Zeit längst schon am schlafen war und freute mich darüber, dass ich mich dazu aufraffen konnte, diesen Spaziergang zu machen. In die andere Richtung sah ich bis runter zum See, der rundherum mit unzähligen Lichtern beleuchtet war. So langsam machte ich mich auf den Rückweg, der mich durch die Gehege des Tierparks führte. Wenn ich diesen Spaziergang jeweils tagsüber mache, werde ich von den eingesperrten Tieren ignoriert, doch mitten in der Nacht war dies überhaupt nicht der Fall. Die Steinböcke kamen sofort zum Gitter und begleiteten mich ein Stück weit. Ich wechselte ein paar Worte mit ihnen und ging dann weiter bis zum Gehege der Wildkatzen. Hier blieb ich eine Zeit lang stehen und schaute was passiert. Schon bald kam eine Katze an das Gitter begutachtete mich eine kurze Zeit und ging dann weiter. Doch nach etwa einer Minute führte ihr Weg wieder an mir vorbei. Das wiederholte sich mehrere Male und ich spürte, dass diese Katze nervös war über diese ungewohnte Situation. Irgendwann verabschiedete ich mich von ihr und ging weiter meines Weges. Doch die Katze begleitete mich, so weit wie es ihr Gehege zuliess. Auf dem Heimweg machte ich mir noch einige Gedanken über Tiere in Gefangenschaft. Zu Hause legte ich mich wieder ins Bett und konnte dann endlich einschlafen.
Freitag, 28. März 2008
d`Natur isch jo scho schön!
Um mich zwischendurch von meiner fertig zustellenden Diplomarbeit abzulenken, begab ich mich auf mehrere kleine Spaziergänge im Raum Ascona. Mir ist wieder einmal bewusst geworden, wie gut es tun kann, ein bisschen in der Natur zu verweilen.
Das Tessin bietet fast alles, was ich mir von der Natur her wünsche (ausser Meer und Sandstrand). Der Lago Maggiore, die vielen Bäche, Palmen und vieles mehr.
Auf meinen kleinen Spaziergängen schlenderte ich dem Seeufer entlang, setzte mich ans Wasser und genoss die Sonnenstrahlen und hörte dem Vogelgezwitscher zu.
Der Duft von Frühling, die wärmende Sonne und das Rauschen der Palmen half mir so richtig abzuschalten.
Die Insel Brissago war mein kleines Highlight von diesen Naturausflügen. Diese wunderschöne kleine Insel lädt einem geradezu ein, sich von der sehr vielfältigen Natur berieseln zu lassen. Während meinem kleinen Erkundungstrip über die Insel stiegen mir unzählige Düfte der verschiedenen Pflanzen in die Nase und die Farbenpracht war schlicht beeindruckend.
Ich bin froh wenn der Frühling nun endlich auch bei uns so richtig einzieht. Die farbenfrohe und duftende Natur beschwingt mein Gemüt.
Wenn ich so zurückdenke, war die Natur für mich eigentlich immer sehr wichtig. Ich verbrachte in meiner Kindheit einen grossen Teil meiner Freizeit im Wald, am See oder im Garten. Heute bin ich weniger oft in der Natur, habe aber über Ostern gerade wieder gemerkt, dass ich das wieder vermehrt tun sollte.
Mittwoch, 26. März 2008
5. Wochen-Impuls / Wo 12
Das Wetter war wunderschön. Es war zwar kalt und es wehte ein bissiger, eisiger Wind, aber da die Sonne schien, fühlte man trotzdem eine Art Wärme. Die Stadt war wie ausgestorben. Viel Natur konnte ich dort auch nicht wahrnehmen. Als ich aber aus der Stadt raus war, achtete ich mich auf die verschiedenen grün Töne, die in der Natur vorkommen. Die Wiesen waren noch ein wenig bräunlich, aber an gewissen Stellen konnte ich schon das satte grün von den frisch gewachsenen Gräsern erkennen. Die Wälder waren dunkelgrün, so wie ich sie eigentlich immer sehe. Die meisten Sträucher und Bäume warten wohl noch auf wärmeres Wetter, bis sie dann ihre Blätter wachsen lassen und die Natur mit noch mehr ‚grün’ verschönern. …oder einfach verändern. Ich habe mir nämlich soeben überlegt, welche Jahreszeit mir am besten gefällt. Das kann ich gar nicht sagen. Ich freue mich meistens auf die folgende Jahreszeit, aber eine Lieblingsjahreszeit habe ich nicht. Deshalb finde ich die Sträucher und Bäume im Winter auch ‚schön’.
Ich schätze es sehr, dass wir in der Schweiz 4 verschiedene Jahreszeiten erleben. Die Natur zeigt sich so immer wieder von einer anderen Seite. Das Klima, dessen Veränderung wir beeinflussen können, prägt Flora und Fauna und macht so unsere Natur aus.
Durch das Modul Nachhaltige Zukunft bin ich erneut auf ein ökologisches Bewusstsein sensibilisiert worden. Ich versuche im Alltag einen Beitrag für die Umwelt zu leisten. Auch die folgenden Generationen sollen die Vielfältigkeit und Schönheit der Natur erleben dürfen.
P.S. Den Weg zu meinen Bekannten zu Fuss zurück zu legen war keineswegs ‚unbequem’ sonder sehr eindrücklich und schön.
Sonntag, 23. März 2008
Bildung für nachhaltige Entwicklung
Unsere Erde ist in ziemlich schlechter Verfassung, und wenn die Menschheit ihr Verhalten nicht schnellstmöglich ändert, dann sieht es mit der Zukunft nicht allzu gut aus. Alle wissen bescheid und im kleinen Rahmen ist bestimmt schon ein Umdenken der Menschheit festzustellen. Doch die Frage ist, was man im grossen Rahmen tun kann, um die Natur nachhaltig zu schützen oder gar zu heilen.
Beim Lesen des Textes von Otto Herz über die Bildung für nachhaltige Entwicklung ist mir bewusst geworden, dass wir als angehende Lehrpersonen mehr für den Erhalt unseres Planeten tun können als viele andere Berufsgruppen. Die Zukunft liegt in den Händen der nächsten Generation. Es liegt also bei uns, die Kinder auf die „Gesundheit“ der Erde aufmerksam zu machen und mit den Kindern zusammen Möglichkeiten zu suchen, wie wir unserem Planeten gutes tun können.
Die Agenda 21 liefert meiner Meinung nach recht gute Ansätze für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung. Ich finde es sinnvoll, wenn man diese Themen möglichst klassenübergreifend und fächerübergreifend unterrichtet. Auch die Idee, alle Schulen mit Solarenergie zu versorgen weckt bei mir grosses Interesse.
Mir kommt dabei in den Sinn, dass die Berufsschule Rorschach auf dem Dach selbstgebaute Solarzellen aufgestellt hat um das Schulhaus mit Warmwasser zu versorgen. Diese Solarzellen funktionieren sehr einfach. Schwarz bemalte Kupferrohre sind auf schwarzem Hintergrund befestigt und durch diese läuft das Wasser, das von der Sonne erwärmt wird.
Ob dies auch eine Idee für eine Oberstufen oder sogar Mittelstufen-Werkarbeit wäre?


