Montag, 19. Mai 2008

Bring- und Hol-Aktion

Unserer Gruppe bereitete die Auswahl der drei mitgebrachten Gegenstände Schwierigkeiten. Grundsätzlich entsorgen wir Gegenstände die wir nicht mehr brauchen fortlaufend.
In der Ausstellung befanden sich viele brauchbare Gegenstände die uns grosse Freude bereiten werden.
Für uns war es spannend zu beobachten, wer der neue Besitzer, die neue Besitzerin unserer mitgebrachten Dinge ist. Zudem würden wir auch gerne wissen von wem die von uns ausgewählten Gegenstände stammen.
Wäre es sinnvoll wenn man nebst der Bedeutung auch den Namen auf den Post-it schreiben müsste?
Wir bejahen diese Frage, denn wir denken, dass zudem auch die Qualität der mitgebrachten Gegenstände steigen würde.
Eine Bring- und Hol-Aktion würde sich auch für die Primarschule eignen. Für eine neue Lehrperson wäre dies eine gute Möglichkeit, die Klasse besser kennenzulernen. Die Kinder könnten zum Beispiel 3 Gegenstände mitbringen und vorstellen und anschliessend einen für die Tauschaktion zur Verfügung stellen.

Donnerstag, 8. Mai 2008

Nachhaltigkeitsaktion: „Fätzlen“ in den Weiheren

Im Rahmen für eine Aktion des Nachhaltigkeitsmoduls haben wir uns für eine Säuberung der Weiheren in St. Gallen entschieden. Die drei Weiheren sind eine rege genutzte „Erholungsoase“ für gross und klein. Der Eintritt ist frei und es trifft sich dort ein sehr durchmischtes Publikum. Leider wird oft Abfall liegen gelassen und somit der ‚Oase’ nicht nachhaltig Sorge getragen. Es ist erschreckend, was sich auf der Wiese, unter Bänken und Tischen und im Weiher alles ansammelt: Zigarettenstummel, Plastiksäckchen, Bierflaschen und –deckel, Jointstummel, Verpackungen, usw.


Wir trafen uns um 9.00 Uhr am vereinbarten Treffpunkt, ausgerüstet mit Handschuhen, Abfallsäcken, Zangen, Besen, Rechen, „Schüfeli und Beseli“. Dank dem traumhaften Sonnenschein und den frühsommerlichen Temperaturen waren wir sehr motiviert, einen halben Tag an der frischen Luft zu arbeiten.





Hauptsächlich sammelten wir Zigarettenstummel und Bierdeckel ein. Die Bierdeckel mussten meistens mit einem Schraubenzieher aus dem Boden ausgegraben werden. Dies war eine sehr zeitintensive Tätigkeit.
Der Abfall sammelte sich vor allem um die Tische an, obwohl es bei jedem Tisch einen Abfalleimer hat. Für uns ist es nicht nachvollziehbar, weshalb man sich nicht die „Mühe“ macht, den Abfall zu entsorgen. Diese Aktion löste bei uns eine Reflexion des eigenen Handelns aus.
Wir arbeiteten während vier Stunden sehr intensiv und füllten vier Abfallsäcke mit Müll.


Wir sind uns bewusst, dass unsere Aktion nur in Bezug auf unser eigenes Handeln nachhaltig wirkt. Möglichkeiten das nachhaltige Denken auch den Besuchern der Weiheren näher zu bringen, sehen wir folgendermassen: Abfall präsentieren Mit einem Plakat könnte man darauf aufmerksam machen, wie viel Abfall gesammelt wurde. Um diesem Gedanken Nachdruck zu verleihen, könnte man den Abfall auf einem Haufen präsentieren. Nachhaltigkeits-Polizisten Man könnte in den Weiheren Umweltverschmutzer auf ihr falsches Verhalten aufmerksam machen. Informationstafeln Auf Tafeln sollten wichtige Informationen über die Auswirkungen von Umweltverschmutzung aufgeführt werden.